Der Kindergarten am Bruchwald

Der Kindergarten am Bruchwald

Die Kitas in der Gemeinde Schwielowsee platzen aus allen Nähten. Die Wartelisten sind voll, ein Handeln der Gemeinde ist überfällig. Zwei geplante Kindergartenprojekte lassen nun viele Eltern hoffen, dass zukünftig auch ihre Sprösslinge gut betreut werden können und sie so Job und Kinderbetreuung unter einen Hut bekommen.

Der Kindergarten am Bruchwald VON Dr. BEATE GALL

Ein leichtes Aufatmen war zu vernehmen, als 2017 bekannt wurde, dass die Gemeinde Schwielowsee in Kooperation mit der nahegelegenen Bundeswehr einen Kita-Neubau direkt am Werderschen Damm, nahe Wildpark-West, plant. Neben den Kindern von Bundeswehrangehörigen sollen selbstverständlich auch Kinder aus der Gemeinde Schwielowsee aufgenommen werden. Das ist ein Lichtschimmer, denn der Zuzug nach Geltow wird wohl in den kommenden Jahren nicht abreißen. Und jeder von uns Eltern ist froh, wenn er einen Kitaplatz bekommt. Mit dem Neubau einer zweiten Kita im Ortsteil Geltow kommt auch die Gemeinde ihrer gesetzlichen Pflicht nach, den Rechtsanspruch der Eltern auf einen Kitaplatz zu erfüllen.

Standortauswahl

Im vergangenen Jahr stellte sich deshalb die Frage, wo genau denn eigentlich der Kindergarten gebaut werden soll. In diesem Zusammenhang schauten sich Redakteure der Heimatzeitschrift, selbst Einwohner von Wildpark-West, und ich mir die Unterlagen genauer an – soweit sie der Öffentlichkeit zugänglich sind. In diesem Beitrag möchte ich über den aktuellen Sach- und Planungsstand informieren und zugleich einige Fragen beleuchten, die sich uns stellten.
Den Unterlagen (unter anderem Beschlussvorlagen der Gemeinde, Gutachten und vorhandene Pläne) ist zu entnehmen, dass das Vorhaben, alle Voraussetzungen für die Errichtung der Kita auf dem Bundeswehrgelände zu schaffen, durch alle Beteiligten der zu diesem Zweck geschaffenen Arbeitsgruppe engagiert und zügig vorangebracht wurde. Die Verfahren zur Standortklärung, Auswahl eines freien Trägers, Grundstücksicherung und Planung liefen fast zeitgleich ab.

Grundstück zum Vorzugspreis

Zu Beginn war die Frage nach dem Standort zu klären. Sieben Flächen, die sich im Eigentum des Bundes befinden, wurden geprüft. Als geeignet erschien der Parkplatz A1 der Henning-von-Tresckow-Kaserne zwischen dem Werderschen Damm und dem Fuchsweg, welcher zum damaligen Zeitpunkt der Stadt Potsdam gehörte. Ursprünglich war vorgesehen, dass der in einem transparenten Verfahren ausgewählte freie Träger mit der Bundeswehr einen Vertrag zum Grundstück abschließt. Im Januar 2018 erklärte die favorisierte FRÖBEL Bildung & Erziehung gGmbH ihre Absicht, unter den Rahmenbedingungen des Ministeriums für Verteidigung die Kita zu errichten. Das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und …

Lesen Sie im Magazin den ganzen Beitrag:

Shop

Einen Kommentar schreiben

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.